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Berufsbegleitendes Studium in Marburg-Biedenkopf

Sie interessieren sich für ein berufsbegleitendes Studium (Bachelor, Master oder MBA) oder eine berufsbegleitende Weiterbildung in Marburg-Biedenkopf? Für Marburg-Biedenkopf haben wir 4 Hochschulen und Anbieter mit berufsbegleitenden Studienmöglichkeiten gefunden.

Details zum berufsbegleitendem Studieren und Studentenleben in Marburg-Biedenkopf:

Marburg-Biedenkopf verbindet eine der ältesten Universitätsstädte Deutschlands mit einem ländlich geprägten Umland, in dem Berufstätige selten eine Hochschule in unmittelbarer Nähe finden. Wer neben dem Job studieren möchte, profitiert hier von mehreren Hochschulen unterschiedlicher Trägerschaft direkt in Marburg sowie von einer guten Bahnanbindung ins Rhein-Main-Gebiet. Für den Landkreis sind in diesem Verzeichnis vier Anbieter mit berufsbegleitenden oder dualen Angeboten gelistet.

Hochschulen und Träger in Marburg-Biedenkopf

Die Philipps-Universität Marburg wurde 1527 gegründet. Nach Angaben der Zahlen, Daten und Rankings der Universität zählte sie im Studienjahr 2024/25 rund 21.000 Studierende und zählt damit zu den mittelgroßen Volluniversitäten Deutschlands. Neben dem klassischen Vollzeitstudium organisiert das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung eigene Angebote für Berufstätige, darunter einen weiterbildenden Masterstudiengang im Pharmarecht. Für einen wissenschaftlichen Abschluss neben dem Beruf ist die Universität damit der zentrale Ankerpunkt der Region.

Kleiner und stärker profiliert sind die übrigen drei gelisteten Anbieter. Die Evangelische Hochschule Tabor mit Sitz in Marburg bietet Bachelorstudiengänge in Evangelischer Theologie sowie in Praktischer Theologie und Sozialer Arbeit an, teils im dualen Format, dazu einen berufsbegleitenden Masterstudiengang in Religion und Psychotherapie mit Präsenzphasen vor Ort. Die Fachhochschule der Wirtschaft unterhält seit ihrer Gründung 1993 einen eigenen Campus in Marburg und richtet duale sowie berufsbegleitende Studiengänge in Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik an kleine Lerngruppen aus. Die Hochschule Fresenius ergänzt das Angebot mit Fernstudienformaten, die unabhängig vom Wohnort studierbar sind und sich damit auch an Berufstätige im Landkreis richten, die keine Präsenzhochschule vor Ort haben.

Philipps-Universität Marburg

Wege neben dem Beruf: Studium und Aufstiegsfortbildung

Wer in Marburg-Biedenkopf berufsbegleitend studieren will, wählt meist zwischen einem Teilzeit- oder Abendstudium an einer der ansässigen Hochschulen und einem Fernstudium mit gelegentlichen Präsenzphasen. Fachlich reicht die Spanne von geisteswissenschaftlichen und sozialen Themen wie Theologie oder Sozialer Arbeit über Psychologie bis zu wirtschaftsnahen Studiengängen wie Wirtschaftsinformatik. Für Berufstätige ohne Hochschulabschluss kommt daneben eine Aufstiegsfortbildung über die zuständige Industrie- und Handelskammer infrage, etwa in kaufmännischen oder technischen Berufen. Wer sich für eine Hochschule außerhalb des Landkreises interessiert, findet einen Überblick über das gesamte Bundesland im Archiv für Hessen.

Häufige Fragen

Welche Hochschulen in Marburg-Biedenkopf bieten ein berufsbegleitendes Studium an?

Neben der Philipps-Universität Marburg mit ihrem weiterbildenden Masterangebot sind die Evangelische Hochschule Tabor, die Fachhochschule der Wirtschaft und die Hochschule Fresenius in diesem Verzeichnis für den Landkreis gelistet. Sie unterscheiden sich deutlich in Trägerschaft, Fachrichtung und Studienformat.

Ist für ein Fernstudium ein Hochschulabschluss oder Abitur nötig?

Das hängt vom jeweiligen Studiengang ab. Bachelorstudiengänge setzen in der Regel die Hochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte berufliche Qualifikation voraus, weiterbildende Masterprogramme dagegen einen ersten Abschluss und oft mehrjährige Berufserfahrung. Details regelt die jeweilige Zulassungsordnung der Hochschule.

Gibt es Förderung für ein berufsbegleitendes Studium in Hessen?

Neben Aufstiegs-BAföG kommen je nach Studiengang auch Bildungsprämien des Bundes oder tarifliche Weiterbildungsregelungen des Arbeitgebers infrage. Wer über die Industrie- und Handelskammer eine Aufstiegsfortbildung plant, kann sich zusätzlich zu regionalen Förderprogrammen beraten lassen.

Welche der vier gelisteten Einrichtungen fachlich und organisatorisch passt, zeigt der Blick auf die Anbieterprofile weiter unten auf dieser Seite.