Sie interessieren sich für ein berufsbegleitendes Studium (Bachelor, Master oder MBA) oder eine berufsbegleitende Weiterbildung in Mittelsachsen? Für Mittelsachsen haben wir 1 Hochschulen und Anbieter mit berufsbegleitenden Studienmöglichkeiten gefunden.
Der Landkreis Mittelsachsen zählt rund 294.000 Einwohner und ist wirtschaftlich von Halbleiter- und Solarindustrie, Maschinenbau und Zulieferbetrieben geprägt. Er entstand 2008 durch den Zusammenschluss der früheren Landkreise Döbeln, Freiberg und Mittweida und bündelt seither Verwaltung und Wirtschaftsförderung für die gesamte Region. Wer hier neben dem Beruf einen Studienabschluss anstrebt, findet keine Hochschule mit einem eigenen berufsbegleitenden Campusangebot vor Ort, sondern greift überwiegend auf Fernstudienformate und Aufstiegsfortbildungen der Kammern zurück.
Für den Landkreis ist im Verzeichnis die Hochschule Fresenius gelistet, eine private Hochschule, die auf das 1848 gegründete Chemische Laboratorium Fresenius zurückgeht und heute systemakkreditiert sowie bei der ZFU zertifiziert ist. Einen eigenen Campus unterhält das Fernstudienangebot der Hochschule Fresenius in Mittelsachsen nicht, es lässt sich aber ortsunabhängig belegen und richtet sich gezielt an Berufstätige, die Job und Studium kombinieren wollen.
Das Studienangebot gliedert sich in die Bereiche Wirtschaft und Management, Gesundheit und Therapie, Pädagogik und Soziale Arbeit sowie Psychologie und wird überwiegend online organisiert, ergänzt um Online- oder Präsenzseminare. Für die Region ist das relevant, weil die dort ansässigen staatlichen Hochschulen ihr Studienangebot vor allem an Vollzeitstudierende richten und wer neben dem Job studieren will, bleibt deshalb häufig auf Fernstudienformate angewiesen, wie sie auch der Überblick des Freistaats Sachsen zu den Hochschulstandorten beschreibt.
Für ein wirtschaftswissenschaftliches Fernstudium kommt etwa der Bereich BWL infrage, für Interessierte aus dem Gesundheitswesen der Bereich Gesundheitsmanagement. Wer keinen Hochschulabschluss, sondern eine Aufstiegsfortbildung anstrebt, wendet sich an die IHK Chemnitz, die mit einer Regionalkammer für den Landkreis Mittelsachsen zuständig ist und unter anderem Fachwirt- und Meisterlehrgänge anbietet.
Die Kosten solcher Aufstiegsfortbildungen lassen sich teilweise über das bundesweite Aufstiegs-BAföG fördern, das Kurs- und Prüfungsgebühren anteilig als Zuschuss und als zinsgünstiges Darlehen abdeckt. Berufstätige aus dem industriell geprägten Landkreis nutzen dieses Format häufig, um technische oder kaufmännische Qualifikationen aufzubauen, ohne die laufende Beschäftigung zu unterbrechen.
Ja. Zugelassen wird unter anderem, wer eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie mindestens zwei Jahre einschlägige Berufserfahrung nachweist und eine Hochschulzugangsprüfung besteht, oder wer eine Meisterprüfung abgelegt hat.
Zur Wahl stehen unter anderem Wirtschaft und Management, Gesundheit und Therapie, Pädagogik und Soziale Arbeit sowie Psychologie, jeweils mit mehreren Bachelor- und Masterstudiengängen.
Für Fachwirt- und Meisterlehrgänge über die IHK Chemnitz kommt das Aufstiegs-BAföG infrage, das einen Teil der Kurs- und Prüfungsgebühren übernimmt und unabhängig vom Wohnort beantragt werden kann.
Welche Anbieter im Landkreis Mittelsachsen gelistet sind, zeigt die Übersicht auf dieser Seite, weitere Städte und Regionen in Sachsen führt die Bundeslandseite auf.
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