Sie interessieren sich für ein berufsbegleitendes Studium (Bachelor, Master oder MBA) oder eine berufsbegleitende Weiterbildung in Main-Kinzig-Kreis? Für Main-Kinzig-Kreis haben wir 1 Hochschulen und Anbieter mit berufsbegleitenden Studienmöglichkeiten gefunden.
Der Main-Kinzig-Kreis mit Kreisstadt Hanau grenzt unmittelbar an Frankfurt am Main und liegt damit im dichtesten Hochschulnetz Hessens, ohne selbst einen eigenen Hochschulstandort für berufsbegleitendes Studium zu haben. Wer hier neben dem Job einen Abschluss anstrebt, pendelt entweder ins Rhein-Main-Gebiet oder nutzt Fernstudienformate, die sich von Hanau, Gelnhausen oder Schlüchtern aus ohne Wohnortwechsel belegen lassen. Beide Wege führen zu anerkannten Abschlüssen, die sich in den Berufsalltag der Region einfügen.
Im Verzeichnis für den Main-Kinzig-Kreis ist die Hochschule Fresenius gelistet, eine staatlich anerkannte private Hochschule mit bundesweit neun Präsenzstandorten sowie einem Online-Campus. Der nächstgelegene Präsenzstandort liegt in Frankfurt am Main und ist auf den Fachbereich Gesundheit und Soziales spezialisiert; Lehrveranstaltungen finden dort nach Angaben der Hochschule teils direkt in einem Krankenhaus statt. Für Berufstätige aus dem Main-Kinzig-Kreis ist die Distanz nach Frankfurt in der Regel pendelbar.
Berufsbegleitend organisiert ist das Studium an der Hochschule Fresenius über Abendtermine und Blockseminare: An zwei Abenden pro Woche sowie an zwei Samstagen im Monat lässt sich der Präsenzanteil mit einer Vollzeitstelle vereinbaren, alternativ steht ein reiner Online-Campus offen. Interessierte aus dem Main-Kinzig-Kreis können damit zwischen dem Pendelweg nach Frankfurt und einem ortsunabhängigen Fernstudium wählen, ohne den Arbeitsplatz aufzugeben.
Wer keinen akademischen Abschluss sucht, findet über die IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern einen zweiten Weg. Sie ist für den gesamten Main-Kinzig-Kreis zuständig und führt Aufstiegsfortbildungen wie den Wirtschaftsfachwirt durch, die eine abgeschlossene Berufsausbildung und Berufserfahrung statt eines Studienplatzes voraussetzen. Geprüft wird vor der Kammer, unterrichtet dagegen bei einem Bildungsträger eigener Wahl, sodass sich Vorbereitungskurse häufig auch abends oder online belegen lassen.
Speziell für Beschäftigte in der Sozialverwaltung bietet die Hochschule Fulda mit ihrem Bachelor Soziale Sicherung und Sozialverwaltungswirtschaft einen berufsbegleitenden Studiengang, der sich an Mitarbeitende von Jobcentern und Sozialbehörden richtet. Das Programm läuft über sieben Semester und verbindet Online-Module mit monatlichen Präsenzterminen freitags und samstags, sodass es sich mit einer Stelle im Main-Kinzig-Kreis vereinbaren lässt. Wer sich für ein Studium im Bereich Soziale Arbeit oder im Gesundheitsmanagement interessiert, findet über die Hochschule Fresenius einen praxisnahen Einstieg. Einen Überblick über weitere Studienorte in der Umgebung bietet das Archiv für Hessen.
Nein, im Main-Kinzig-Kreis selbst ist keine Hochschule mit einem eigenen berufsbegleitenden Studienangebot ansässig. Der nächstgelegene Präsenzstandort liegt in Frankfurt am Main, ergänzt durch Fernstudien- und Onlineformate, die sich unabhängig vom Wohnort in Hanau oder Gelnhausen belegen lassen.
Zugelassen wird, wer eine Hochschulzugangsberechtigung besitzt und in einer Sozialbehörde, einem Jobcenter oder einer vergleichbaren Verwaltungsstelle beschäftigt ist. Das Studium läuft über sieben Semester im Blended-Learning-Format mit monatlichen Präsenztagen.
Die Kammer führt kaufmännische Fortbildungen wie den Wirtschaftsfachwirt durch, die auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung und einschlägiger Berufserfahrung aufbauen. Geprüft wird vor der Kammer, die Vorbereitung übernehmen freie Bildungsträger in der Region.
Welche Hochschulen und Bildungsträger im Main-Kinzig-Kreis konkret gelistet sind, zeigt die Übersicht unter diesem Text.
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